
Cafe Deutsch
23.01.2008
Bürgermeister Ole von Beust besuchte das Projekt "Bildung gegen Kriminalität" am Osdorfer Born
Hamburger Abendblatt
14. April 2008
Maike Röttger
Hamburger Stiftungen und Unternehmen – wie BP, Berenberg Bank, Hapag-Lloyd und Tchibo – unterstützen das Projekt. Im Kuratorium unter Henning Voscherau sitzen hanseatische Persönlichkeiten.
Neulich hat Sigrid Wienhues ihre Schwester angerufen. Die ist Grundschullehrerin. Und die promovierte Rechtsanwältin hatte das Bedürfnis, ihrer Schwester mal zu sagen, wie toll sie das findet, was diese täglich in der Schule leistet. ...
RTLregional
05.12.2007
Schule und Bildung gelten für viele Jugendliche im Hamburger Stadtteil Osdorfer Born als uncool.
Auch Daud und Johannes sind in der Hochhaussiedlung aufgewachsen und kennen diese Probleme aus eigener Erfahrung.
Mit dem Nachhilfeprojekt „Bildung gegen Kriminalität“ (BGK) wollen die zwei Studenten etwas gegen die Perspektivlosigkeit im sozialen Brennpunkt unternehmen.
2006 machte das Projekt den 2. Platz beim Hamburger Inpergationspreis. BGK ist ein gemeinnütziges und kostenloses Nachhilfeprojekt.
Studenten, mit Bezug zum Osdorfer Born, geben jüngeren Schülern Unterstützung und Hilfestellung zu schulischen Fragen und Problemen. Teilnehmen kann jeder Schüler ab Klasse 5, der eine Verbindung zu diesem Stadtteil hat.
Original Artikel mit Videobeitrag
Hamburger Abendblatt 12. Oktober 2007
ORTSTERMIN SENATSCHEF BESUCHT JUGENDZENTRUM
Von Diana Zinkler
"Ole ist da!", ruft ein etwa 15 Jahre alter Junge, während er und ein paar andere die Treppen hinter dem Bürgermeister hochstürmen. Bodyguards sorgen für den nötigen Abstand. Ein Junge fragt: "Welcher Ole?" "Mann, deeer!" Dann dauert es ein paar Sekunden, bis der Groschen fällt, wer da auf ein Einladung des Projekts "Bildung gegen Kriminalität", einem Nachhilfeprogramm für Kinder am Osdorfer Born, in den Problemstadtteil gekommen ist. "Ole, ich will ein Kind von dir!", ruft erst einer, dann noch zwei. Jetzt haben sie richtig Spaß.
Ole von Beust löst Promi-Alarm aus und wird begrüßt wie jemand aus einer Casting-Show oder einer Daily-Soap. Jedenfalls nicht wie der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Von Beusts Besuch im Haus der Jugend am Osdorfer Born und seine Begegnung mit den Jugendlichen, ist sehr real. Weder geschönt, noch hielten die Jugendlichen den nötigen Abstand ein, der einem Bürgermeister vielleicht gebührt. Ein unerwarteter Test seiner Volksnähe-Tauglichkeit. ...
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Die Welt
11. Oktober 2007, 04:00 Uhr
Von Insa Gall
Beispielhaftes Nachhilfeprojekt vermittelt nicht nur Wissen, sondern vor allem die Bedeutung von Bildung - Gestern kam Bürgermeister Ole von Beust zu Besuch
Daud Ata ist für die Jugendlichen im Osdorfer Born so etwas wie ein Vorbild. Der 26-Jährige, dessen Eltern aus Pakistan stammen, ist selbst in der Hochhaussiedlung aufgewachsen, er kennt die Probleme in dem sozialen Brennpunkt aus eigener Erfahrung. Und doch hat er vielen Jugendlichen aus dem Stadtteil etwas Entscheidendes voraus: Er hat sich aus eigener Kraft eine Perspektive geschaffen. Ata hat Abitur gemacht und studiert an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Medientechnik. Das finden die Jugendlichen im Osdorfer Born, die mit Schulproblemen zu kämpfen haben und teilweise in Gewalt und Kriminalität verstrickt sind, trotz allem cool. ...
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